freundts Alphabet: #3

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Ein Alphabet mit Buchstaben aus unserem Shop, das gibt es hier jeden Montag zu sehen. Bis auf das &-Zeichen aus unserer eigenen Buchstabenkollektion sind alle Buchstaben Vintage in den unterschiedlichsten Materialien und Ausführungen.Manche, wie die Leuchtbuchstaben mit Plexiglasfront, die Neonbuchstaben oder das Y mit unzähligen kleinen Kappen-Glühbirnen, können beleuchtet werden. Andere strahlen durch ihren Vintage-Charme. Alle Buchstaben gibt es in unserem Shop.

S wie Salz

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Ein S von den schönen Porzellanbuchstaben aus Thüringen hat den Weg in unsere Küche gefunden. S wie Salz? Das gibt es in unterschiedlichen Ausführungen. Der kleine silberne Salzstreuer ist ein Erbstück, das hauptsächlich von den Kindern genutzt wird, um die obligatorischen Gurken zum Abendbrot zu würzen. Oder das Frühstücksei am Sonntag. Die Großen nehmen das Salz aus dem Salzfass. Das Tongefäß ist ein Mitbringsel aus dem Frankreichurlaub. Dahinein kommt nichts anderes als das feine Meersalz von Danival. Ohne Rieselhilfen oder sonstigen Unfug. Für die feinen Dinge hat sich noch das Fleur de Sel vom Lebensbaum dazu gesellt. Dazu bald mehr.

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Montagsalphabet: A-Z

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Darauf habe ich mich schon das ganze Wochenende gefreut: Der Abschluss des Montagsalphabets. Bevor gleich noch mehr neue Buchstaben in den Shop kommen gibt es das (fast) komplette A-Z unserer Assoziationen zu den 26 Buchstaben des Alphabets. Allerdings wird am Schluss etwas geschummelt. Bei Y und Z. Die sind einfach so mit dabei. Und das ist unser Alphabet:

A wie Appletreegarden Festival

B wie Brot

C wie Crema

D wie Drucklettern

E wie Eichenholz

F wie Fassade

G wie Glas

H wie Hamburg

I wie Isle-sur-la-Sorgue

J wie Jieldé

K wie Kasten

L wie Lager

M wie Medizinball

N wie Neonröhren

O wie Ohne Leuchtmittel

P wie Patina

Q wie … Q

R wie Raritäten

S wie Sitzball

T wie Taiwan-Klemmen

U wie Unikate

V wie Vintage

W wie Windmühlenmesser

X wie X-Hocker

X, Z… Zu Ende

Es grünt so grün

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Mit…

… PomPoms und Pomettes von der PomPom Manufaktur

Porzellanbuchstaben aus den 1930ern

… dem Shadylace Sonnenschirm von Droog

… dem Luxembourg-Stuhl von Fermob

… dem Kindertaschenmesser My First Opinel in Apfel.

Lager A-Z

Wir waren ganz fleißig und haben die Buchstaben-Lagerregale ganz konsequent alphabetisch sortiert. Von A bis Z hat jetzt jeder Buchstabe seinen Platz. Ganz schön viel Rumgeräume, aber es hat sich gelohnt. Beim nächsten Verkauf im Lager am 1. Dezember findet Ihr die Buchstaben dann viel schneller. Und was da nicht alles so zu Tage kommt, wenn mal ein wenig Klarschiff macht. Zum Beispiel der Vogel, der sich zwischen die ganzen Buchstaben verirrt hat. Und der eine oder andere Buchstabe taucht auch wieder auf.

Ein Blick ins Lager

In einer Woche, am 27.10.2012, findet der nächste Lagerverkauf statt. Hier schon mal als kleiner Vorgeschmack ein Blick ins Buchstabenlager. Das ist schon der vorletzte Termin in diesem Jahr. Einmal öffnen wir noch im November unser Lager, dann erst wieder im kommenden Jahr. Also am besten heute schon an Weihnachten denken. Schließlich sind es nur noch gut zwei Monate…

 

Montagsalphabet: F wie Fassade

Endlich ist die Sonne da! Da musste das Montagsalphabet warten. Das ist inzwischen schon beim Buchstaben F angelangt: F wie Fassade. Es ist gar nicht neu, dass wir beim Flanieren durch unbekannte Straßen den Blick nicht von den Fassaden wenden können und dem, was es dort zu entdecken gibt. Schriftzüge, Hausnummern, Fassadenmalerei. Was kann man daran alles ablesen. Ein Stück Geschichte sind die Porzellanbuchstaben, die wir in Franken an einer ehemaligen Mechanischen Stickerei entdeckt haben. Die hingen dort seit Jahrzehnten und waren durch einfache Haken befestigt. Ein Stück Geschichte, dass man unter anderem auch noch im Walküre Porzellanmuseum bewundern kann.

Es gibt ganze Stadtteile, die ein – fast – einheitliches Bild zeigen. In der Hamburger Speicherstadt mit ihren roten Backsteinfassaden sind alle Beschriftungen in Gold gehalten. Bunt leuchtende Buchstaben finden sind hauptsächlich in den Innenstädten, wo die großen Ketten ihre Filialen haben. Neonreklame wird leider immer seltener. Das liegt natürlich an den hohen Kosten und daran, dass es gar nicht mehr so viele Betriebe gibt, die sich auf die Herstellung der kunstvoll gefertigten Neonröhren verstehen. Andernorts weichen die aufwändigen Schriftzüge flächendeckend inzwischen einfachen Leuchtkästen mit beschrifteter Klebefolie . Der Trend von Cafés, Restaurants und individuellen Läden, den Namen aus Vintage-Lettern unterschiedlichster Farbe, Machart und Größe zusammen zu stellen bereichert das Stadtbild da doch sehr. Und macht um so mehr Freude, wenn man selbst dazu beitragen konnte.

Behind the Scenes: Buchstaben sauber machen

Bis die Buchstaben in den Shop kommen haben wir viel zu tun. Nicht selten montieren wir die Leucht-, Blech- und Neonbuchstaben in schwindelerregener Höhe ab. Oft hingen die Schriftzüge Jahrzehnte an der Fassade, bis sie zu uns kommen. Und dann sind sie natürlich dreckig. Sehr dreckig.

Zum Glück haben wir inzwischen einige Helfer die wissen, was sie tun müsen, wenn wir mit Reinigungsmitteln und viel Wasser dem Schmutz an den Kragen gehen. Bei manchen Buchstaben muss man den Dreck von 50 Jahren kräftig abschrubben, bei anderen viel vorsichtiger arbeiten, um die Patina nicht gleich mit abzuwaschen. Besondere Vorsicht erfordert der Umgang mit den Neonröhren.

Die Bilder hat unser Fotograf David bereits vor einiger Zeit gemacht, aber die nächsten Buchstaben warten bereits darauf, sauber gemacht zu werden. An dem Prozedere hat sich nicht viel geändert: Handschuhe an und Wasser marsch! Die Erschöpfung am Abend wird dann durch einen großen Berg sauberer Buchstaben belohnt.